Heilstollen und Radon

Die besonderen klimatischen Bedingungen in der Tiefe werden für die Heilstollentherapie, auch Speläotherapie genannt, genutzt. Besonders reine Luft, die keine Schadstoffe, keinen Schwebestaub, keine Keime oder Allergene wie Pollen oder Pilzsporen enthält, sorgt für ein einzigartiges Mikroklima tief unter der Erde. So helfen stillgelegte Bergwerke und Höhlen dem Körper, vorrangig den Atemwegen, auf natürliche Weise.

Mancherorts finden sich Spuren von Radon, einem Edelgas, das überall in der Luft und der Erdrinde enthalten ist. Beim Baden, Trinken von Quellwasser oder beim Aufenthalt in ehemaligen Bergwerken
gelangt es in minimalen Dosen in den Körper und aktiviert dort die Selbstheilungskräfte.